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Edukacja

Petycja wpłynęła do parlamentu krajowego — uruchomiono wyższy nadzór szkolny: Sprawa szkoły Alfreda Nobla wykracza poza poziom miejski

20 czerwca 2026 roku Komisja Petycji parlamentu krajowego Szlezwik-Holsztyn przyjęła moją petycję dotyczącą stanu budowlanego, technicznego i zdrowotnego w szkole Alfreda Nobla.

5 Min. Lesezeit
Petycja — wpłynięcie petycji do Kilonii

Petycja opiera się wyłącznie na dokumentach urzędowych: aktach IZG Unfallkasse Nord, korespondencji urzędowej od 2020 roku, decyzji IZG miasta z 11 maja 2026 roku, opinii najwyższego organu nadzoru budowlanego z 19 czerwca 2026 roku oraz protokołach komisji ds. oświaty.

Sechs Jahre Kenntnis, keine Lösung

Die Petition, die ich beim Landtag eingereicht habe, fasst zusammen, was seit 2020 amtlich dokumentiert ist: fehlende Absturzsicherung, unzureichende Belüftung, keine belegbare Entrauchung, gebrochene Zusagen und Behörden, die sich in ihren eigenen Dokumenten widersprechen. Die Unfallkasse Nord hat schriftlich festgehalten, dass im Falle eines tödlichen Absturzes die Staatsanwaltschaft ermitteln wird. Der Bürgermeister konnte im Bildungsausschuss nicht einmal Auskunft zu den eigenen CO2-Messprotokollen geben. Das alles liegt jetzt beim Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

Draußen Sommer. Drinnen Stillstand

Es ist Juni/Juli. Draußen 30 bis 35 Grad. Ganz Deutschland redet über Hitze, über Klimaanlagen, über das Recht auf erträgliche Arbeitsbedingungen. Und Kinder und Lehrkräfte sitzen in Räumen, deren Fenster sich seit Jahren nur auf einen Spalt von 10 bis 15 Zentimetern öffnen lasse, weil die Absturzsicherung fehlt, die seit 2020 empfohlen wurde und nie gebaut worden ist. CO2-Werte im roten Bereich, Kopfschmerzen, Übelkeit. Kein Plan, kein Zeitrahmen, kein Konzept das funktioniert. Das ist keine abstrakte Debatte über Bauvorschriften und Zuständigkeiten. Das ist heute. Das ist jetzt. Und das ist Geesthacht. Das sind Lernbedingungen von Kindern im Jahr 2026!

Alle sind Opfer. Nur nicht die Kinder.

Aus jenen elitären Clubs und Netzwerken, in denen man sich seit Jahren gegenseitig Gefälligkeiten und Wohlwollen zuschiebt, und alles abnickt, solange man dazugehört, raunt man, wir wollten einem anständigen Mann schaden. Hetze. Verfolgung. Und neuerdings hört man auch: man schade der Stadt. Indem man ausspricht, was in amtlichen Dokumenten steht.

Man kennt diese Umkehrung. Sie ist kein Zufall. Sie ist Methode. Wer legitime Kritik nicht entkräften kann, delegitimiert den Kritiker. Wer keine Antworten auf Dokumente hat, erklärt die Fragen zum Problem. Das funktioniert solange, wie niemand genau hinschaut.

Und als die Lübecker Nachrichten berichten, weil die Lauenburgische Landeszeitung es seit Jahren nicht kritisch tut, während deren einer Journalist mit der Pressesprecherin der Stadt Geesthacht verheiratet ist und ein weiterer Redakteur in der Mitgliederliste der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht auftaucht, und man sich wundert warum auch dieser nicht kritisch ist, wohl aus Gründen, und die Lübecker Nachrichten volljährige Schülerinnen und Schüler zitieren, die sagen, der Bürgermeister spreche nur heiße Luft, ist das bei diesen Menschen der Skandal. Nicht die Zustände. Nicht die gebrochenen Zusagen. Nicht die amtlichen Widersprüche. Nicht der ehrliche Journalismus. Der Bericht darüber.

Man schützt hier nicht Kinder. Man schützt Komfortzonen. Einen kleinen elitären Zirkel, untermauert von so manchem Politiker, der lieber dazugehören möchte als den Job zu machen. Die schweigen, wo sie sprechen müssten. Die nicken, wo sie fragen müssten. Die ihr Mandat mit Zugehörigkeit verwechseln. Bloß nicht anecken, man möchte schließlich wie gesehen werden...

Das sagt alles über diese Kreise. Alles. Denn wenn wir ehrlich sind, ist das, was ich hier mache, eigentlich nicht meine Aufgabe, sondern die derer, die als Kontrollinstanz dafür bezahlt werden und ein Mandat tragen.

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